Theaterprojekte sind gelebte kulturelle Bildung

Die Räuber - Offenblatt
Nachhaltigkeit. Theaterarbeit mit Jugendlichen. Foto:Archiv

St. Andreas-Stiftung unterstützt künstlerische Arbeit mit Jugendlichen

Offenblatt vom 27.11.2010

Der St. Andreas-Stiftung haben wir es zu verdanken, dass professionelle Theaterprojekte wie „Romeo und Julia“ und „Die Räuber“ mit jeweils 100 Jugendlichen aus ganz unterschiedlichen Kulturen stattfinden konnten. Diese künstlerischen Projekte fördern nicht nur die Integration der Jugendlichen untereinander, sondern waren und sind auch gelebte kulturelle Bildung.

Die Stiftung hat es verstanden, die Nachhaltigkeit der Projekte im Blick zu haben. So wird auch im Jahr 2011 ein neues Projekt gefördert: „Elsa – ein Schicksal aus der Ortenau im Nationalsozialismus“. Zum ersten Mal erhalten 15 besonders interessierte Jugendliche aus vergangenen Projekten die Möglichkeit, mit erwachsenen, erfahrenen Schauspielerinnen und Schauspielern aus dem Theater im Gewölbe ein Stück gemeinsam zu erarbeiten und im Oktober 2011 im Salmen aufzuführen.

„Wenn wir Kindern und Jugendlichen mit solchen Projekten vermitteln, dass es sich lohnt, für eine Sache zu kämpfen, durchzuhalten, sie sich gesehen und akzeptiert fühlen und sie darin bestärken, selbstbewusst ihr Leben anzugehen, dann geben wir Ihnen eine Möglichkeit,eine neue Einstellung zum Leben auszubilden“, formuliert Regisseurin Annette Müller, die mit den vergangenen Theaterprojekten große Erfolge feiern konnte. Und sie fügt an: „Dafür steht für mich die St.Andreas-Stiftung in den letzten zehn Jahren“.

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